Aktuelles

 Der Kath. Kirchenchor Steinheim St. Johann Baptist
trauert um sein Gründungs- und Ehrenmitglied

  Prälat Josef Seuffert

geboren am 1.Juni 1926 in Steinheim am Main
verstorben am 22. Dezember 2018 in Mainz

 

Nachruf

Josef Seuffert war mit seiner Heimatstadt Steinheim immer eng verbunden.

In der Steinheimer Vorstadt 15 geboren wuchs er mit seinen beiden älteren Geschwistern Katharina und Elisabeth in einem behüteten Umfeld auf. Die Kinder der Familie Seuffert erlebten gemeinsam mit den sechs Kindern der Familie Peter Busch eine unbeschwerte Kindheit im gemeinsamen Haus und dem großen Garten.

Die Familie und Josef Seuffert waren in der Steinheimer Gemeinde sehr aktiv. Schon seine Großmutter war die erste Vorsitzende des hiesigen Müttervereins und eine sehr fromme Frau. Seine Mutter hatte dieses Amt direkt von ihr übernommen. Sein Vater, ein hochdekorierter Offizier des 1. Weltkriegs, stellte sich bis zur Machtergreifung der nationalsozialistischen Diktatur als Stadtrat in Steinheim zur Verfügung.

Schon früh wurde Josef Seuffert Messdiener in unserer Alten Pfarrkirche St. Johann. Auch seine Liebe zur Musik erkannten viele schon in frühen Jahren. Bei der Gründung des Kirchenchores 1937 durch Kaplan Dr. Lutz sang Josef Seuffert in der Schola mit und gehörte damit zu den jüngsten Gründungsmitgliedern. Der Kirchenchor hat 1951 die Primiz und seitdem verschiedene Jubiläumsgottesdienste von Josef Seuffert musikalisch begleitet. Wir danken ihm sehr, dass er bis zuletzt „seinem Chor“ als Ehrenmitglied die Treue gehalten hat.

Josef Seuffert hat die Erlebnisse seiner Kindheit in Steinheim in seinem Buch „Franz und Adolf“ ausführlich beschrieben. Deutlich wird der Zwiespalt zwischen der katholischen Haltung und religiösen Praxis in Familie und Pfarrgemeinde und den Restriktionen im Umgang mit dem nationalsozialistischen Umfeld. Er erzählt auch mit viel Humor, wie er den Nazis ihre Unzulänglichkeiten deutlich machen konnte.

Mit der Einberufung als Flakhelfer im Februar 1943 fand die beschauliche aber politisch schwierige Kindheit ein jähes Ende. In „Franz muss in den Krieg“ berichtet Josef Seuffert von seinen Erlebnissen bis zu seiner Gefangennahme durch die Amerikaner im Dezember 1944. Deutlich wird da seine aufrichtige und menschliche Haltung auch in schwierigsten Situationen.

Nach der Gefangenschaft im Stacheldrahtseminar in Chartres hat er erst im Mai 1947 seine Familie wiedersehen können. Mit seiner Entscheidung Priester zu werden hat er sie nicht überraschen können.

Sein Weg führte ihn zum Studium nach Mainz und zu verschiedenen Kaplanstellen im Bistum. Zu seinen Dienststellen in Düsseldorf und Trier begleitete ihn seine Mutter zuverlässig und liebevoll. Dabei sind die Beziehungen zu Steinheim nie abgerissen, dafür sorgten schon die vielen Feste in den Familien seiner Schwestern. Bei vielen seiner Reisen war ein Zwischenstopp in Steinheim eingeplant. So war er immer über Steinheimer Neuigkeiten informiert und konnte die neuesten pastoralen Entwicklungen daheim erläutern. Die inzwischen große Familie freute sich mit ihm, als er 1973 seine Zelte wieder in Mainz aufschlug. Seine Gastfreundschaft und seine Kochkünste konnten sie dann wieder viel öfter genießen. Auch wird die Großzügigkeit von Josef Seuffert in Erinnerung bleiben. So erhielten alle Familienmitglieder zu Weihnachten und Ostern üppige, aber gleiche Geschenke.

Die Pfarrgemeinde St. Johann verliert mit Josef Seuffert einen treuen Begleiter und Ratgeber. Sie danken ihm für sein Glaubenszeugnis und sein beispielhaftes Gottvertrauen.

Quelle: Familie des Verstorbenen

 

 

 

 

 

 

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10 gute Argumente fürs Singen im Chor 

 
 
 
1. Wer singt, macht Musik mit dem einzigen Instrument, das jeder besitzt - mit der eigenen Stimme. Die ist das Urinstrument und der Hang zum Singen kommt noch vor dem Sprechen. Mit dem Singen ist dem Menschen ein Medium gegeben, um seine Emotionen auszudrücken, seinen Geist und Körper wahrzunehmen. Daraus resultiert Selbsterfahrung, sogar heilende Kraft.
 
 
 
2. Wer singt, macht aktiv Musik - das ist der Anfang, Kultur nicht nur zu konsumieren. Wer singt, gestaltet Kultur mit.  
 
3. Wer selbst gestaltet, entdeckt dabei, was sich "besser" oder "schlechter" anfühlt - Singen macht sensibel. Es hilft also, die eigene Erlebnis- und Ausdrucksfähigkeit auszubilden. 
 
 
4. Wer beim Singen im Chor Musik selbst gestaltet, ordnet sein eigenes Gefühl und seine eigenen Wünsche ein in die Äußerungen der Gruppe. Man verfolgt ein gemeinsames Ziel - und so entwickelt sich soziales Verhalten, Teamfähigkeit. 
 
 
 
5. Wer im Chor singt, stellt sich selbst in einen gemeinsamen Kulturzusammenhang - das erleichtert es, den eigenen Platz im globalen Konzert der Kulturen und Identitäten zu finden.
 
 
 
6. Wer singend musiziert, stellt bei zunehmender Leistungsfähigkeit fest, dass Leistung zufrieden stimmt. Gutes Singen macht selbstbewusst wie guter Sport.
 
 
 
7. Wer im Chor Leistung bring, schult seinen Verstand - am auswendig gelernten schwierigen Text ebenso wie an den Feinheiten der Partituren.
 
 
8. Wer im Chor gut singt, bereitet anderen (den Chor-Mitgliedern, der Chorleiterin, dem Publikum) Freude - und der verdiente Beifall ist ein Lohn, den jeder gern empfängt.
 
 
9. Wer in einem aktiven Chor singt, trifft andere aktive Musiker, andere Chöre und Musiker auch aus anderen Ländern. Das schafft Freunde, überwindet Grenzen. 
 
 
10. Wer singt, zumal und besonders im Chor, hat das Zeug zum Vorbild. Bildung tut Not. Vorbild und Beispiel überzeugen den Nachwuchs am leichtesten. Schießlich ist Musik unser Metier.
 

 
Quelle: Deutscher Chorverband e. V.

 

 

 
Warum also noch länger warten?
 
Sie sind auf das herzlichste willkommen in unserem katholischen Kirchenchor Steinheim St. Johann Baptist.

 
Unser Chor freut sich immer auf neue Sängerinnen und Sänger. Wir proben jeden Montag von 20 Uhr bis 21.30 Uhr im Kardinal-Volk-Haus, Albanusstr. 8 in Hanau-Steinheim. Mitmachen kann jeder, der Freude hat am gemeinsamen Singen und an der Geselligkeit.
 
Und zur Beruhigung: kein neues Chormitglied muss bei uns vorsingen!
 
 
 
Noch Fragen?  
 
 
Antwort geben Ihnen gerne unsere Chorleiterin Natascha Steinwachs und unser Vorsitzender  Sven Bergmann
 
  
 
Nehmen Sie Kontakt auf oder kommen Sie doch einfach zur Chorprobe vorbei. Wir freuen uns auf Sie. Seien Sie sicher, dass Sie freundlich aufgenommen werden. Nutzen Sie die Gelegenheit und Sie werden viel Spaß und Freude beim Singen und in der Gemeinschaft erfahren. Singen macht Spaß und ist gesund!  
 
 
 
 
 
 
 
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